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Die Interessenvertretung der Tiroler Industrie

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IV Tirol Präsident Schretter: „Drastische Fehlentwicklung bei Emissionshandel“
Präsident Dr. Reinhard Schretter
Präsident Dr. Reinhard Schretter

„Nach der Abstimmung im Umweltausschuss bahnt sich eine drastische Fehlentscheidung des Europaparlaments an. Auch energieintensive Industrien sollen ab 2013 CO2-Emissionszertifikate ersteigern müssen.

Dies führt zu einer unkalkulierbaren - durch Spekulation verschärften - Kostenexplosion für die betroffenen Branchen, die nach fundierten Studien dann in Europa nicht mehr konkurrenzfähig produzieren können. Werksschließungen mit Arbeitsplatzabbau sind die Folge, die dennoch benötigten Erzeugnisse werden aus Ländern importiert, die nicht dem Emissionshandel unterworfen sind", ist der Tiroler Industriepräsident, Dr. Reinhard Schretter, über die Abstimmung bitter enttäuscht.

 

Leider ist es in den vergangenen Monaten nicht gelungen, den Parlamentariern die Folgen dieser Entscheidung vor Augen zu führen. Es ist paradox: Mit dem sich abzeichnenden Weg vertreibt man die energieintensiven Industrien und lässt gleichzeitig zu, dass durch ineffizientere Anlagen und längere Transportwege insgesamt mehr CO2 emittiert wird.

 

Der Tiroler EU-Parlamentarier in Brüssel, Dr. Richard Seeber, zählt zu jenen Abgeordneten, welche die negativen Auswirkungen der einseitigen Belastungen richtig einschätzen. Dr. Seeber will auch in Zukunft vehement gegen derartige Fehlentwicklungen auftreten.




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Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Wolfgang Eder und Dr. Wolfgang Paulmichl
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