Nachbericht Seminar "Industrie wird weiblich" bei Lindner Traktoren
Die Tiroler Industrie ist stets bemüht, die Qualität und die Perspektiven ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzusichern und weiter auszubauen. Beim Seminar "Industrie wird weiblich" im Traktorenwek Lindner in Kundl kamen die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Tirol (VGT) und die Industriellenvereinigung Tirol dem Informationsbedürfnis wichtiger Meinungsbildner nach.Knapp 30 Tiroler Lehrerinnen und Lehrer informierten sich über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Tiroler Industrie und über die Chancen in technischen Berufen.
Fotodokumentation Seminar "Industrie wird weiblich" bei Traktorenwerk Lindner ( 486 KB)
"Die moderne Arbeitswelt in der Tiroler Industrie ist vorwiegend technikorientiert und bietet eine Vielzahl von interessanten Berufsfeldern. Gerade auch für Frauen wird es zunehmend attraktiver, in einem Industrieunternehmen zu arbeiten, weil die Berufs- bzw. Tätigkeitsprofile immer vielseitiger und die Arbeitszeitmodelle immer flexibler werden", eröffnete der Geschäftsführer des Traktorenwerks Lindner GesmbH, Mag. Hermann Lindner, den Austausch zwischen Schule und Industrie.
In Kooperation mit der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Tirol (VGT) setzte die Interessenvertretung der Tiroler Industrie nicht zuletzt auch ein nachhaltiges Zeichen gegen den Fachkräftemangel: Insbesondere bei der Jugend und damit bei den Schülerinnen und Schülern müsse das Interesse für Technik und einen Beruf in der Tiroler Industrie geweckt werden!
Pädagoginnen auf Info-Tour im Traktorenwerk Lindner
Neben Mag. Hermann Lindner informierten auch Mag. Katrin Wazek (VGT) und Dr. Gabriele Dallinger-König (AMS Tirol) die Pädagoginnen und Pädagogen in Kundl über die spezifischen Ausbildungsmöglichkeiten in seinem Unternehmen und stellte fest: "Die Menschen wollen einen Arbeitsplatz mit Perspektive, sie wollen sich weiterentwickeln können und laufend dazu lernen."
Die Zahl der arbeitenden Frauen in der Tiroler Industrie liegt bei 10.238 von insgesamt 39.453 Industriebeschäftigten*). Am meisten Frauen sind laut Statistik in der chemischen Industrie (1.803) tätig, es folgen die Metallwarenindustrie (1.500), die Textilindustrie (1.156) und die Elektro- Elektronikindustrie (980).
*) Beschäftigtenstatistik 1. August 2010


