Naturwissenschaft ist cool!
Aber wir haben in unserem Land zu wenig Menschen mit einer technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildung.Deshalb hat die Industriellenvereinigung Tirol einen
PREIS FÜR DIE LEHRERIN ODER DEN LEHRER, DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER BESONDERS FÜR DIE GEGENSTÄNDE Mathematik, Physik und Chemie begeistern und in hohem Mass Interesse für Naturwissenschaft und Technik wecken.
Naturwissenschaftliche gut ausgebildete Menschen bestimmen die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, Standorten und Regionen.
Derzeit sind die Fächer, Mathematik, Physik und Chemie nicht unbedingt jene, für die ein Großteil der jungen Menschen Begeisterung zeigt. Das setzt sich auch im universitären Bereich fort. Der Mangel an wissenschaftlichem Nachwuchs, an Technikern und Facharbeitskräften in diesen Disziplinen ist Realität.
Die Industriellenvereinigung als Interessensvertretung der Industrie sieht es deshalb auch als eine ihrer Aufgaben an, junge Menschen davon zu überzeugen, dass naturwissenschaftliche Bildung nicht nur eine gute Voraussetzung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, sondern gleichzeitig auch für Fortschritt, Wachstum und Wohlstand in Tirol notwendig ist.
Die Neugier und das Interesse für Naturwissenschaften müssen so früh wie möglich an den Schulen geweckt und bis zu den Bildungsabschlüssen hin gepflegt werden. Das ist aber nur durch Lehrerinnen und Lehrer möglich, die neben fundiertem Wissen vor allem auch die Begeisterung für diese Gegenstände selbst ausstrahlen und an die jungen Menschen weiter vermitteln können.
Die Industriellenvereinigung Tirol sucht daher nun bereits zum dritten Mal den Lehrer oder die Lehrerin, die den begeisterndsten Unterricht in einem naturwissenschaftlichen Fach - Mathematik, Physik, Chemie - halten und setzt dafür einen
PREIS IN HÖHE VON EURO 5.000,-
aus.
Die Industriellenvereinigung Tirol möchte mit diesem Preis jene Persönlichkeit aus der Tiroler Lehrerschaft auszeichnen, die in besonderer und nachhaltiger Weise möglichst viele Schülerinnen und Schüler für die genannten naturwissenschaftlichen Fächer begeistert.
Für den Preis vorgeschlagen werden kann eine Lehrperson, die
- gegenwärtig im Bundesland Tirol
- an Schulen der Sekundarstufe I (Hauptschule, AHS-Unterstufe) und/oder der Sekundarstufe II (alle allgemein- und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen), an Polytechnischen Schulen oder Berufsschulen
- einen oder mehrere der Gegenstände Mathematik, Physik oder Chemie unterrichtet.
Der Preis wird an eine Einzelperson vergeben, nicht an Personengruppen (ganze Kollegien, Teile von Kollegien etc.).
Alle Personen oder Institutionen in Tirol haben die Möglichkeit, Lehrpersonen für diesen Preis vorzuschlagen.
Insbesondere sind Schülerinnen und Schüler ebenso eingeladen wie Eltern oder Elternvereine, Lehrberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, Schuldirektor/inn/en oder Einrichtungen der Schulaufsicht und Schulverwaltung, Vorschläge an die Industriellenvereinigung Tirol zu richten.
Jeder Vorschlag ist schriftlich einzureichen, ausreichend zu begründen - auch durch angeschlossene Unterlagen (Belege, „Beweise") - und muss bis spätestens 14. Jänner 2011 bei der Industriellenvereinigung Tirol, Salurnerstrasse 15, 6010 Innsbruck, eingelangt sein.
Alle Vorschläge müssen neben dem Namen der für den Preis vorgeschlagenen Person und der Schule, an der er/sie unterrichtet, möglichst umfassende und nachprüfbare Unterlagen enthalten, die eine Nominierung für den Preis überzeugend begründen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es nicht genügt, als Einreicher von der Preiswürdigkeit seines Kandidaten überzeugt zu sein. Vielmehr muss diese Überzeugung - durch die zur Verfügung gestellten Unterlagen - auch bei den Mitgliedern der Jury entstehen. Darüber hinaus wird sich die Jury von der Preiswürdigkeit der Kandidaten, die in eine engere Auswahl gezogen werden, unmittelbar vor Ort ein direktes Bild machen.
Niemand kann sich selbst vorschlagen und sich persönlich um den Preis bewerben.
Jedoch können Personen, die bereits einmal für den Preis vorgeschlagen worden sind, neuerlich nominiert werden.
Eine Jury, die von der Industriellenvereinigung Tirol nominiert wird (Vertreter Tiroler Industriebetriebe, der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck, Schülervertreter/innen, Elternvertreter), prüft die eingegangenen Vorschläge an Hand der vorgelegten Unterlagen. Bei den in die engere Wahl gezogenen Vorschlägen wird durch die Jury ein Evaluierungsverfahren durchgeführt, an dem die potentiellen Preisträger/innen auch selbst mitwirken müssen.
Der Preis wird öffentlich verliehen.
Die besonderen Leistungen des Preisträgers werden öffentlich vorgestellt und über die Medien bekannt gemacht.
Innsbruck, November 2010


