STARTSEITE » SCHWERPUNKTE » Industrie und Forschung - Nobelpreisträger » Ketterle - ein Nobelpreisträger zum Anfassen

 
29.10.2010

Ketterle - ein Nobelpreisträger zum Anfassen

Als dritter in der Reihe „Nobelpreisträger zum Anfassen“ weckte Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Wolfgang KETTERLE, Physik-Nobelpreisträger von 2001, große Begeisterung bei den mehr als 500 Tiroler Schülerinnen und Schülern im Rahmen des „Jungen Industrieforums“ in der UMIT in Hall.

„Alles ist Physik, unser ganzes Leben", verstand Nobelpreisträger Ketterle die Jugend von der ersten Minute an zu fesseln. Seine Botschaft kam an, denn der Tenor der jungen Hörerinnen und Hörer war einhellig: „Wir hätten nie geglaubt, dass eine so komplexe Materie so lebensnah, so verständlich erklärt werden kann."

 

Für den Geschäftsführer der Industriellenvereinigung, Mag. Josef Lettenbichler, lagen die Beweggründe auf der Hand, einen leidenschaftlichen und erfolgreichen Spitzenforscher nach Innsbruck zu holen: „Wir wollen der Technik-Skepsis mit exzellenten Fachleuten entgegenwirken. Ein technischer Bildungsweg - von der Lehre über die Schule, das Kolleg, die Fachhochschule bis hin zur Universität - ist nämlich nicht nur eine gute Voraussetzung für einen Arbeitsplatz, sondern auch für Fortschritt, Wachstum und Wohlstand. Technisch kompetente und gut ausgebildete Menschen bestimmen den Erfolg unserer Technologie- und Weltmarktführer."

 

Univ.-Prof. Dr. Rainer Blatt vom Institut für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck fasste zusammen: „90 % unserer Absolventen gehen in die Industrie/Wirtschaft. Die Leute, die wir ausbilden, werden gebraucht  und stiften großen Nutzen."

 

Das zweite „Junge Industrieforum" in Hall wurde auch dieses Mal bei vielen Tiroler Schülerinnen und Schülern zum großen Erlebnis, weckte Offenheit und Interesse, was da und dort sicher auch die Studien- und Berufswahl erleichtern wird. Viele Berufe im Bereich der Naturwissenschaften und Technik liegen an der Schnittstelle zwischen Wissen, Innovation und neuen Produkten. Hier dürfen in Zukunft keine Engpässe entstehen.


Fotos