Mit Umwelttechnologie zum Industrieerfolg - „Grüne“ Innovation als Zukunftschance
„Durch technische Innovationen einerseits und durch den Markt andererseits, der vermehrt ökologisch sensibel reagiert, ist Umwelttechnologie gerade für die Industrie längst auch zur Chance geworden, Unternehmensziele immer wieder neu zu definieren“, sprach sich der Tiroler Industriepräsident, Dr. Reinhard Schretter, beim „Tiroler Industriegespräch“ im Hotel Hilton in Innsbruck vor mehr als hundert Zuhörern für einen marktwirtschaftlichen Ansatz beim Umweltschutz aus: „Viele Unternehmen arbeiten kreativ an umwelttechnologischen Lösungen.“Die Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG Österreich, Mag. Brigitte Ederer, lieferte in ihrem Referat den Beweis, dass Siemens längst ein „grüner Industriekonzern" ist.
Das Siemens-Umweltportfolio besteht aus Produkten und Lösungen, die einen direkten und nachweisbaren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die dafür aufgewendete Summe betrug allein im Geschäftsjahr 2009 an die 23 Milliarden Euro und wuchs damit in diesem Jahr um 11 Prozent. Durch energieeffiziente Entwicklungen wurden im Berichtsjahr bei Siemens-Kunden CO2-Einsparungen von rund 210 Millionen Tonnen erzielt. Bis 2011 sollen es 300 Millionen Tonnen sein - so viel, wie die Städte New York, London, Hongkong, Singapur, Rom, Tokio und Berlin an CO2 ausstoßen.
Die umweltorientierte Produkt- und Lösungspalette bei Siemens reicht u.a. von Gas- und Dampfturbinen über Industriemotoren, Verkehrslösungen bis hin zu Beleuchtungssystemen und Hochspannungsgleichstromübertragungen (HGÜ).
Auch die Tiroler Industrie, so Präsident Schretter, verfüge über eine Vielzahl von Ideen, welche Innovation, technisches Know-how, Produkte sowie Verfahren in den Dienst des Umweltschutzes stellen - von technischen Maßnahmen zur Luftreinhaltung über die Säuberung industrieller Abwässer bis hin zur Beseitigung von Schadstoffen aller Art.


