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[ 30.11.2009 ]

Zukunftsprojekte erfordern Weitblick

„Fahrlässig ist, wenn Zukunftsprojekte madig gemacht und damit über die Köpfe nachfolgender Generationen entschieden wird“, kann sich der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol, Mag. Josef Lettenbichler, nicht länger zurückhalten, verbale und populistische Entgleisungen zu kommentieren.

Ein Projekt als „Betrug am Bürger", „fahrlässige Krida" oder gar „Flop" zu bezeichnen, das auf die Erfordernisse der Zukunft ausgerichtet und einen langfristigen ökonomischen, ökologischen und wissenschaftlichen Nutzen stiftet, stelle einem langgedienten Politiker kein gutes Zeugnis aus. Bürgernähe verkaufen zu wollen, und in der Praxis gegen die Interessen nachfolgender Generationen aufzutreten - das sei fahrlässig und gegen die Interessen eines zukunftsorientierten Landes, so Lettenbichler.

 

Lettenbichler: „Hätten unsere Vorfahren auch so gedacht, gäbe es weder die Europabrücke noch den Arlbergtunnel. Doch auch damals haben - Gott sei Dank - Vernunft und Zukunftsorientierung gesiegt!"

Unglaubwürdig werden die Attacken dann, wenn Populisten auf Kosten der eigenen Klientel - Arbeitnehmer, Bürger - versuchen, politisches Kleingeld zu schlagen:

  • oder ist etwa noch zu wenig bekannt, dass der Wirtschaftsimpuls für Bau, Transport, Engineering, Planung, Logistik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Lichttechnik, Elektronik, Beherbergungswesen etc. langfristig eine ganze Region befruchten wird;
  • dass es beim Infrastruktur-Ausbau der Nord-Süd-Achse um eine langfristige Verkehrsplanung geht, damit die Verkehrsströme auch noch in 10 oder 15 Jahren bewältigt werden können. Möchte man die seit Jahren geforderte Verlagerung des alpenquerenden Verkehrs von der Straße auf die Schiene plötzlich fallen lassen?







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