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[ 13.11.2009 ]

IV-Präsident Schretter: „Weg vom Aktionismus – zurück zur Sachlichkeit!“

"Weniger Aktionismus und keine Fehlinformationen an die Mitarbeiter sowie an die Medien" fordert IV-Präsident Reinhard Schretter von Tiroler Gewerkschaftsfunktionären angesichts jüngster Vorfälle ein. "Missinterpretationen und nicht haltbare Anschuldigungen, wie es sie in den letzten Tagen in Zusammenhang mit Tiroler Vorzeigeunternehmen wie Swarovski Optik oder Thöni Industriebetriebe gegeben hat, bringen außer einer Verschärfung der ohnehin angespannten Situation allen Beteiligten nichts", mahnt Schretter.

"Zahlreiche Betriebe hatten in den letzten Monaten mit massiven Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Rückgänge von teilweise 40 Prozent und mehr galt und gilt es zu bewältigen. Um die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb erhalten zu können, müssen wir auch bei der der Arbeitszeitflexibilisierung einen weiteren Schritt setzen. Wäre diese Flexibilisierung bereits jetzt umgesetzt, hätte man sich in der Krise viel an Kurzarbeit sparen können", so Schretter.

 

„Es geht jetzt um die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes und darum, dass Beschäftigung und damit Wertschöpfung und Wohlstand erhalten bleiben - hier sind wir alle gefordert", stellt der IV-Präsident klar, der abschließend betont, dass die Tiroler Industrie hinter den Forderungen des Arbeitgeberverhandlungsteams steht.



Präsident Dr. Reinhard Schretter
Präsident Dr. Reinhard Schretter




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