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[ 16.09.2009 ]
Unsensible Wortwahl polarisiert und löst keine Probleme„Der jüngste AK-Vorstoß in Richtung Tiroler Unternehmertum stand nicht gerade im Zeichen des gegenseitigen Respektes. Wo bleiben das gelebte Miteinander, Wertschätzung und die Vorbildwirkung“, wundert sich der Tiroler Industriepräsident, Dr. Reinhard Schretter, über die unsensible Wortwahl des AK-Präsidenten.Verbale Entgleisungen lösen keine Probleme, sie schaffen höchstens neue. In der Tiroler Industrie und überhaupt in der Tiroler Wirtschaft ist das soziale Verantwortungsbewusstsein gelebte Realität.
Wirtschaften im konjunkturellen Tief funktioniert nicht nach dem Sünden-Bock-Prinzip mit gegenseitiger Schuldzuweisung. Wirtschaft und unternehmerisches Denken sind komplexer und stets im globalen Kontext zu sehen. Kreativität, Einfallsreichtum, Strebsamkeit und der respektable Umgang miteinander sind die Voraussetzungen, um weltweit betriebliche Erfolge zu erzielen, Arbeitsplätze im Land zu halten und Wertschöpfung zu erzielen.
„Sicher ist die Situation derzeit nicht einfach. Wenn wir uns aber vor Augen führen, dass gerade industrielle Leistungen Wohlstand, Sozialsysteme sowie Unabhängigkeit sichern, Geld für Gesundheit erwirtschaften und eine große Vielfalt in der Arbeitswelt anbieten, dann schmerzen unüberlegte und substanzlose Äußerungen sehr", so Präsident Schretter. [ IV Tirol ]
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